01.10.2012

Newsletter Oct 2012

Die Schweiz hat ein extrem ver­kürz­tes Ver­fah­ren für Asyl­su­chen­de aus den Bal­kan­staa­ten ein­ge­führt. Bin­nen 48 Stun­den soll über das Schick­sal der Antrag­stel­le­rIn­nen ent­schie­den wer­den. Der Chef des Schwei­ze­ri­schen Bun­des­am­tes für Migra­ti­on, Mario Gat­ti­ker, äußer­te gegen­über der Zeit­schrift Blick vom 5. August 2012 sein Unver­ständ­nis dar­über, dass Per­so­nen aus Län­dern, die ohne Visum in die EU rei­sen könn­ten, in der Schweiz Asyl suchen. In einem Pilot­pro­jekt wur­de das beschleu­nig­te Asyl­ver­fah­ren bereits durch­ge­zo­gen, Rück­kehr­ge­sprä­che inklu­si­ve. Gat­ti­ker for­dert dar­über hin­aus sys­te­ma­ti­sche Ein­rei­se­sper­ren für Asyl­su­chen­de, die zuvor visums­frei in die Schweiz ein­ge­reist sind. Die Debat­te ist inzwi­schen auch in Deutsch­land eröff­net.