01.03.2014

Newsletter Mar 2014

Schwe­den hat sich auf eine beson­de­re Anfra­ge von UNHCR hin bereit­er­klärt, eini­ge Dut­zend Eri­tre­er, die in Isra­el von Abschie­bung bedroht sind, im Rah­men sei­nes Resett­le­ment-Pro­gramms auf­zu­neh­men. Der israe­li­sche Innen­mi­nis­ter Gideon Sa’ar bezeich­ne­te dies als ein „frei­wil­li­ges Ver­las­sen“ Isra­els. Men­schen­recht­ler aus Isra­el zeig­ten sich kri­tisch. Die Tat­sa­che, dass Schwe­den etwa 50 Flücht­lin­ge aus Isra­el auf­neh­men wer­de, bele­ge, dass Isra­el das ein­zi­ge Land sei, das Eri­tre­er nicht als Flücht­lin­ge aner­ken­ne und damit sei­ne Ver­pflich­tun­gen aus der Gen­fer Flücht­lings­kon­ven­ti­on nicht erfül­le. Isra­els Innen­mi­nis­ter trat an die Öffent­lich­keit, wäh­rend tau­sen­de afri­ka­ni­scher Migran­ten in Tel Aviv gegen die Flücht­lings­po­li­tik Isra­els demons­trier­ten. In regie­rungs­amt­li­chen State­ments wer­den die eri­trei­schen Flücht­lin­ge als „Ein­dring­lin­ge“ bezeich­net. Eine Ankün­di­gung des Innen­mi­nis­te­ri­ums sprach von „several dozen infil­tra­tors from Eri­trea“. Haaretz.com berich­te­te am 7. Janu­ar 2014 aus­führ­lich.