01.07.2014

Newsletter Jul 2014

Das For­eign Poli­cy Cent­re hat eine Online-Publi­ka­ti­on mit dem Titel „Schutz vor dem Sturm“  her­aus­ge­bracht. Der Bericht unter­sucht die Situa­ti­on von Akti­vis­tIn­nen aus der ehe­ma­li­gen Sowjet­uni­on in Bezug auf Asyl, Zuflucht und Aus­lie­fe­run­gen in der Gemein­schaft Unab­hän­gi­ger Staa­ten (GUS) und Euro­pa.

ECRE hat zu der Ver­öf­fent­li­chung bei­ge­tra­gen, indem die Orga­ni­sa­ti­on eine Fall­stu­die über die Situa­ti­on rus­si­scher Asyl­su­chen­der in Euro­pa durch­führ­te, die die zweit­größ­te Grup­pe Asyl­su­chen­der in der EU in 2013 waren. Die Stu­die stellt fest, dass die Dub­lin-Ver­ord­nung 2013 wei­ter­hin Ein­fluss auf die Situa­ti­on rus­si­scher Asyl­su­chen­der hat­te. In ers­ter Linie waren die­je­ni­gen betrof­fen, die in Deutsch­land Schutz gesucht haben und über Polen ein­ge­reist sind. Ihnen droh­te die Abschie­bung nach Polen. Zudem doku­men­tiert der Arti­kel, dass sich die Aner­ken­nungs­quo­te selbst für die rela­tiv homo­ge­ne Grup­pe tsche­tsche­ni­scher Fami­li­en wesent­lich unter­schei­den. Dies gilt auch für die Art der erteil­ten Schutz­ti­tel. Dar­über hin­aus unter­sucht die Stu­die den Zugang zur EU und Abschie­bun­gen von Asyl­su­chen­den aus Russ­land.

Bericht: http://fpc.org.uk/fsblob/1630.pdf