Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Vol­ker Beck (Bünd­nis 90 / Die Grü­nen) kri­ti­siert in einer Pres­se­mit­tei­lung, dass feh­ler­haf­te Beschei­de über­haupt das Bun­des­amt ver­las­sen. Das Bun­des­amt müs­se auch in Zei­ten hoher Bear­bei­tungs­zah­len am Qua­li­täts­ma­nage­ment arbei­ten. Auch der Bun­des­in­nen­mi­nis­ter ste­he letzt­lich in der Ver­ant­wor­tung. Im Hin­ter­grund steht eine leicht erkenn­bar feh­ler­haf­te Ent­schei­dung des Bun­des­am­tes im Fall eines homo­se­xu­el­len Syrers, der abge­lehnt wor­den war, weil er sei­ne sexu­el­le Ori­en­tie­rung im Her­kunfts­land ver­bor­gen hat­te. Nach der Recht­spre­chung des Euro­päi­schen Gerichts­ho­fes ist aber Asyl­su­chen­den nicht zuzu­mu­ten, dass sie ihre sexu­el­le Ori­en­tie­rung im Her­kunfts­land ver­ber­gen. Halt so durch­ge­rutscht, wie vie­les in die­sen Mona­ten beim Bun­des­amt. Bei 1 % von der Qua­li­täts­si­che­rung gegen­ge­le­se­ner Beschei­de kein Wun­der, aber eine Bla­ma­ge.

Alle Beiträge von Fachpolitischer Newsletter N° 226 ansehen