01.10.2014

Newsletter Oct 2014

Da zum soge­nann­ten Kret­sch­mann-Deal, der baden-würt­tem­ber­gi­schen Zustim­mung zur Asyl­rechts­ver­schär­fung im Bun­des­rat, in den Medi­en breit berich­tet wor­den ist, hier nur die Wer­tung von PRO ASYL in einer Pres­se­er­klä­rung vom 19. Sep­tem­ber 2014. Es han­de­le sich um „Real­po­li­tik in ihrem schlech­tes­ten Sin­ne“. Die zen­tra­len Punk­te der dahin­ter­ste­hen­den Ver­ein­ba­rung wer­den dar­ge­stellt und bewer­tet. Vie­len Medi­en­ver­tre­tern ging es in der Fol­ge­be­richt­erstat­tung nicht um die Ein­zel­hei­ten, die Fol­gen für Ein­zel­ne oder Grup­pen von Asyl­su­chen­den oder die abseh­ba­ren Fol­ge­pro­ble­me für eine künf­ti­ge Asyl­po­li­tik, son­dern um eine zum Teil wenig fach­kun­di­ge Ein­sor­tie­rung Kret­sch­manns und sei­ner Oppo­nen­ten in das klas­si­sche Fun­di-Rea­lo-Sche­ma. Nicht nur Amnes­ty Inter­na­tio­nal und PRO ASYL hat­ten sich im Vor­feld der Ent­schei­dung klar posi­tio­niert: Kei­ne fau­len Kom­pro­mis­se beim Asyl­recht! Ser­bi­en, Maze­do­ni­en und Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na sind kei­ne siche­ren Her­kunfts­staa­ten! Auch die inner-grü­ne Aus­ein­an­der­set­zung schlug hohe Wel­len.