Der Jesui­ten-Flücht­lings­dienst hat in einer Pres­se­mit­tei­lung vom 12. Novem­ber 2015 gefor­dert, dass die Poli­tik dem Enga­ge­ment der Ehren­amt­li­chen für Flücht­lin­ge nicht in den Rücken fal­len sol­le. Es brau­che einen posi­ti­ven poli­ti­schen Rah­men, um Ehren­amt­li­che dau­er­haft unter­stüt­zen zu kön­nen. Statt­des­sen beob­ach­te man, dass die Poli­tik durch rück­wärts­ge­wand­te Geset­ze dem ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment zuwi­der arbei­te. Die Ent­schei­dung, das Dub­lin­ver­fah­ren wie­der auf syri­sche Schutz­su­chen­de anzu­wen­den, füh­re dazu, dass Men­schen län­ger in Unge­wiss­heit blie­ben und die Behör­den mit einem Ver­fah­ren belas­tet wür­den, das schon seit zehn Jah­ren nicht funk­tio­nie­re.

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