01.07.2012

Newsletter Jul 2012

stell­te UNHCR sei­nen UNHCR-Report für das Jahr 2011 vor. Dem­nach muss­ten in die­sem Jahr 800.000 Men­schen aus ihrem Hei­mat­land flie­hen. Damit erreich­te die Neu­an­zahl von Flücht­lin­gen den höchs­ten Stand seit 2000. Von „Leid epi­schen Aus­ma­ßes inner­halb kür­zes­ter Zeit“ spricht UN-Flücht­lings­kom­mis­sar Antó­nio Guter­res. Nicht nur die Gesamt­zahl sei pro­ble­ma­tisch. Die Wahr­schein­lich­keit habe sich erhöht, dass Flücht­lin­ge vie­le Jah­re lang in einem Camp oder unter schwie­ri­gen Lebens­be­din­gun­gen aus­har­ren müss­ten. 7,1 Mil­lio­nen Flücht­lin­ge unter UNHCR-Man­dat war­ten bereits seit über 5 Jah­ren dar­auf, dass für sie eine lang­fris­ti­ge Lösung gefun­den wird. Haupt­her­kunfts­län­der von Flücht­lin­gen sind wei­ter­hin Afgha­ni­stan, Irak, Soma­lia und die Demo­kra­ti­sche Repu­blik Kon­go. Vier Fünf­tel aller Flücht­lin­ge in der Welt blei­ben in ihren Nach­bar­län­dern.