01.11.2013

Newsletter Nov 2013

Auf einem Tref­fen, das von der Asso­cia­ti­on Maro­cai­ne des Droits Humains (AMDH) und der Comi­sión Españo­la de Ayu­da al Refu­gi­a­do (CEAR) orga­ni­siert wur­de, einig­ten sich die Teil­neh­me­rIn­nen auf die Grün­dung eines Netz­werks marok­ka­ni­scher Orga­ni­sa­tio­nen, das sich für den Schutz der Rech­te sub­sa­ha­ri­scher Migran­tIn­nen und Flücht­lin­ge ein­setzt. Said Tbel von der AMDH äußer­te dem Euro­päi­schen Flücht­lings­rat ECRE gegen­über, das Netz­werk zie­le dar­auf, die Regie­rung unter Druck zu set­zen, ein natio­na­les Asyl­sys­tem auf­zu­bau­en und die 850 Per­so­nen anzu­er­ken­nen, die von UNHCR einen Flücht­lings­sta­tus zuge­spro­chen bekom­men haben. Der­zeit ist es Flücht­lin­gen, die von UNHCR aner­kannt wur­den, nicht erlaubt, zu arbei­ten. Sie ver­fü­gen über kei­nen Auf­ent­halts­sta­tus. Die Orga­ni­sa­tio­nen for­dern die Regie­rung außer­dem auf, syri­schen Flücht­lin­gen Schutz zu gewäh­ren. Die Grün­dung des Netz­wer­kes ist als Reak­ti­on auf die mehr­fach berich­te­ten ekla­tan­ten Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen zu ver­ste­hen, die Migran­tIn­nen und Flücht­lin­ge in Marok­ko durch Behör­den erfah­ren. Ins­be­son­de­re ein Bericht von Ärz­te ohne Gren­zen vom März 2013 hat­te die dra­ma­ti­schen Miss­stän­de öffent­lich gemacht.

http://cear.es/red-derechos-migrantes-y-refugiados-en-marruecos?

Bericht MSF: http://www.msf-azg.be/sites/default/files/informemarruecos2013_fr.pdf?