01.08.2014

Newsletter Aug 2014

Der Refe­ren­ten­ent­wurf zum Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz hat über das hin­aus, was er regelt, auch mas­si­ve Neben­wir­kun­gen. Eini­ge Kon­se­quen­zen, wenn der Ent­wurf Gesetz wür­de, stellt Clau­di­us Voigt unter der Über­schrift „Aus­bil­dungs­för­de­rung für Aus­län­de­rIn­nen: Das BAföG-Loch wird grö­ßer“ dar. In Ver­bin­dung mit den aus­län­der­recht­li­chen Aus­schluss­re­ge­lun­gen in § 8 BAföG wäre das bereits exis­tie­ren­de BAföG-Loch als unbe­ab­sich­tig­te Kon­se­quenz der gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung wei­ter auf­klaf­fen. Die aus­län­der­recht­li­chen Leis­tungs­aus­schlüs­se im BAföG müss­ten des­halb gestri­chen wer­den. Der ultra­lan­ge § 8 BAföG, der alle aus­län­der­recht­li­chen Aus­schlüs­se auf­lis­tet, soll­te auf einen Satz redu­ziert wer­den und Per­so­nen begüns­ti­gen, die ihren gewöhn­li­chen Auf­ent­halt oder ihren Wohn­sitz im Inland haben. Clau­di­us Voigt rech­net auch vor, was die ersatz­lo­se Strei­chung des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes und die Ein­glie­de­rung der Leis­tungs­be­zie­her in das Regel­sys­tem SGB II an Kos­ten­er­spar­nis brin­gen wür­de.