Ganz gegen den inzwi­schen seit lan­gem anhal­ten­den Trend, Min­dest­stan­dards, die die Lebens­si­tua­ti­on von Flücht­lin­gen, z.B. in Unter­künf­ten, betref­fen, gar nicht zu schaf­fen, zu unter­lau­fen oder abzu­schaf­fen, hat die Bun­des­in­itia­ti­ve „Schutz von Frau­en und Kin­dern in Flücht­lings­un­ter­künf­ten“ laut einer Pres­se­mit­tei­lung des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Sozia­les, Fami­lie und Jugend am 27.7.2016 gemein­sa­me Min­dest­stan­dards ver­öf­fent­licht. Die Bun­des­in­itia­ti­ve, das ist: Das Fami­li­en­mi­nis­te­ri­um und UNICEF mit einem Netz­werk wei­te­rer Part­ner. Die jetzt ver­öf­fent­lich­ten Min­dest­stan­dards sol­len eine bun­des­weit ein­heit­li­che Grund­la­ge bil­den, um den Schutz von Kin­dern, Jugend­li­chen und Frau­en vor Gewalt sowie den Zugang zu Bil­dungs­an­ge­bo­ten und psy­cho­so­zia­ler Unter­stüt­zung in Flücht­lings­un­ter­künf­ten zu ver­bes­sern. Sie erstre­cken sich auch auf die Berei­che Per­so­nal, struk­tu­rel­le und bau­li­che Min­dest­vor­aus­set­zun­gen, Risi­ko­ma­nage­ment bei Gewalt- und Gefähr­dungs­si­tua­tio­nen inklu­si­ve eines Moni­to­rings erziel­ter Fort­schrit­te.

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