01.03.2014

Newsletter Mar 2014

Die Orga­ni­sa­ti­on Mig­reu­rop ver­öf­fent­lich­te am 25. Febru­ar 2014 eine Pres­se­er­klä­rung, in der sie die EU auf­for­dert, alle Abschie­bun­gen von Migran­tIn­nen in die Ukrai­ne aus­zu­set­zen. Mig­reu­rop ver­weist auf das bestehen­de Rück­über­nah­me­ab­kom­men zwi­schen der EU und der Ukrai­ne, das es EU-Mit­glied­staa­ten erlaubt, sowohl ukrai­ni­sche Staats­bür­ge­rIn­nen als auch Dritt­staats­an­ge­hö­ri­ge in die Ukrai­ne abzu­schie­ben, die sich irre­gu­lär in der EU auf­hal­ten. Seit Inkraft­tre­ten des Abkom­mens gehör­ten Ukrai­ne­rIn­nen zu den Natio­na­li­tä­ten, die auf­grund feh­len­der Rei­se­pa­pie­re am häu­figs­ten aus EU-Mit­glied­staa­ten abge­scho­ben wur­den. 2008 waren 9.940 Ukrai­ne­rIn­nen betrof­fen, 2009 waren es 8.340 und 2010 8.405. Auf­grund der gewalt­vol­len Aus­ein­an­der­set­zun­gen im Land und der wei­ter­hin insta­bi­len Situa­ti­on for­dert Mig­reu­rop die Aus­set­zung von Abschie­bun­gen in die Ukrai­ne.

http://www.migreurop.org/article2479.html?lang=en