Seit Ende April 2016 haben weitere 37.000 afghanische Familien ihre Heimatorte verlassen müssen. Sie flohen vor den sich ausweitenden Kämpfen im Land im Zuge der Frühjahrsoffensive der Taliban. Hochgerechnet auf eine durchschnittliche Familiengröße in Afghanistan ergeben sich daraus fast 260.000 neue Binnenvertriebene, so Spiegel Online am 17.5.2016 unter Berufung auf ein zuvor veröffentlichtes „Bulletin zu Bevölkerungsbewegungen“ der UN in Afghanistan. Insgesamt übertrifft die Zahl der Binnenflüchtlinge nun 1,2 Millionen Menschen. Die internationale Unterstützung ist minimal.

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