01.07.2013

Newsletter Jul 2013

Schon im Vor­feld des EU-Bei­tritts sei das Asyl­sys­tem in Kroa­ti­en an der Gren­ze sei­ner Leis­tungs­fä­hig­keit ange­kom­men. Dies ver­tritt der Jesui­ten-Flücht­lings­dienst Euro­pa. Der Ein­schät­zung zugrun­de liegt ein Bericht, den der Jesui­ten-Flücht­lings­dienst am 26. Juni 2013 in Brüs­sel ver­öf­fent­licht hat. Sein Titel „From Back Door to Front Door: For­ced migra­ti­on rou­tes through Mace­do­nia to Croa­tia“. Er beruht auf Erfah­run­gen von Asyl­su­chen­den in Kroa­ti­en und Maze­do­ni­en. Die EU-Kom­mis­si­on wird auf­ge­for­dert, Kroa­ti­en Unter­stüt­zung zu gewäh­ren, damit ein Kol­laps des Asyl­sys­tems wie in Grie­chen­land ver­hin­dert wer­de. Bis zu der ent­spre­chen­den Gewähr­leis­tung soll­ten EU-Mit­glieds­staa­ten bei der Über­stel­lung Asyl­su­chen­der nach Kroa­ti­en zurück­hal­tend sein.