Im Rah­men einer mehr­wö­chi­gen Arti­kel­se­rie hat sich die Frank­fur­ter Rund­schau mit vie­len Aspek­ten des The­mas Asyl und Flücht­lin­ge aus­ein­an­der­ge­setzt. Am 26. Mai 2015 ging es um die Pro­ble­me bei der Prü­fung von Asyl­an­trä­gen durch das Bun­des­amt. In einem Inter­view kri­ti­siert Rechts­an­walt Dr. Rein­hard Marx die Qua­li­tät und Dau­er der Asyl­ver­fah­ren. „Da wird nicht nach­ge­fragt“. Am sel­ben Tage berich­tet die FR unter der Über­schrift „Gefan­gen am Flug­ha­fen“ über Pro­ble­me des Flug­ha­fen­asylver­fah­rens auf dem Rhein-Main-Flug­ha­fen Frank­furt. Die Feh­ler­träch­tig­keit des Ver­fah­rens resul­tie­re aus einer Schnel­lig­keit und sei somit sys­tem­im­ma­nent, sagt Oli­via Reck­mann vom Kirch­li­chen Flücht­lings­dienst. Quan­ti­ta­tiv ist die­ses Son­der­ver­fah­ren vor dem Hin­ter­grund gestie­ge­ner Asyl­an­trags­zah­len eine Mar­gi­na­lie. Im Jahr 2014 wur­den bun­des­weit nur 56 Flücht­lin­ge an Flug­hä­fen schließ­lich nach ver­kürz­tem Flug­ha­fen­ver­fah­ren abge­wie­sen. Den­noch hält auch die­se Bun­des­re­gie­rung dog­ma­tisch am Ver­fah­ren fest.

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