01.07.2013

Newsletter Jul 2013

Anläss­lich des Welt­flücht­lings­ta­ges am 20. Juni 2013 hat das Deut­sche Insti­tut für Men­schen­rech­te Popu­lis­mus in Asyl- und Migra­ti­ons­de­bat­ten kri­ti­siert. In den Dis­kus­sio­nen in Deutsch­land sei­en zur­zeit Äuße­run­gen zu hören, die an die Asyl­de­bat­te Anfang der 90er Jah­re erin­ner­ten, erklär­te Bea­te Rudolf, Direk­to­rin des Insti­tuts. Hen­drik Cremer, Mit­ar­bei­ter des Insti­tuts und Autor einer aktu­el­len Publi­ka­ti­on „Die Asyl­de­bat­te in Deutsch­land: 20 Jah­re nach dem ‚Asyl­kom­pro­miss‘“, wies ins­be­son­de­re dar­auf hin, dass Debat­ten­bei­trä­ge, die Roma aus Ser­bi­en und Maze­do­ni­en mit dem Schlag­wort des Asyl­miss­brauchs in Zusam­men­hang bräch­ten, schwer­wie­gen­de Dis­kri­mi­nie­run­gen in den Her­kunfts­staa­ten außer Acht lie­ßen. Damit wür­den die Stig­ma­ti­sie­rung von Roma und der Ras­sis­mus in Deutsch­land gefördert.