01.08.2013

Newsletter Aug 2013

„Poli­zei und Medi­en pro­vo­zie­ren Gene­ral­ver­dacht gegen Flücht­lin­ge“, so das Komi­tee für Grund­rech­te und Demo­kra­tie in einer Pres­se­mit­tei­lung vom 26. Juli 2013, die Bezug nimmt auf eine Raz­zia in einem Frei­bur­ger Flücht­lings­wohn­heim am 23. Juli 2013. Nach einer Poli­zei-Pres­se­mit­tei­lung habe sich in dem Wohn­heim ein Dro­gen­um­schlag­platz eta­bliert. Das Komi­tee für Grund­rech­te und Demo­kra­tie wirft der Poli­zei vor, es habe sich wohl um eine deut­li­che Demons­tra­ti­on poli­zei­li­cher Macht mit dem Blick auf die Öffent­lich­keit und die Medi­en gehan­delt. Dar­auf deu­tet der unge­wöhn­li­che Zeit­punkt des Ein­sat­zes um 16 Uhr. Es sei auch mas­siv und unver­hält­nis­mä­ßig gegen offen­kun­dig Unbe­tei­lig­te vor­ge­gan­gen wor­den. Noch vor dem Beginn der Akti­on sei eine Eil­mel­dung der Poli­zei ver­brei­tet wor­den, in der meh­re­re Schwarz­afri­ka­ner und Per­so­nen aus Ex-Jugo­sla­wi­en als die Ver­däch­ti­gen bezeich­net wor­den sei­en. Das in den Print­me­di­en und online Fotos publi­ziert wor­den sei­en, mit denen ein nach­weis­lich unschul­di­ger Mann schwar­zer Haut­far­be unter dras­ti­schen Über­schrif­ten zu sehen war, leg­ten ras­sis­ti­sche Ste­reo­ty­pen nah.