01.06.2014

Newsletter Jun 2014

Die Süd­deut­sche Zei­tung vom 13. Mai 2014 bringt unter der Über­schrift „Schnel­ler in den Knast“ die Kri­tik an den Vor­stel­lun­gen des Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­ums für ein neu­es Gesetz zur Neu­re­ge­lung des Aus­län­der­rechts auf den Punkt. Zitiert wird u.a. Hubert Hein­hold, Rechts­an­walt und PRO ASYL Vor­stands­mit­glied mit der Bewer­tung, die Hard­li­ner hät­ten sich mit die­sem Gesetz­ent­wurf durch­ge­setzt. Trotz beschwich­ti­gen­der Wor­te aus dem Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um wür­de eine Umset­zung des Gesetz­ent­wur­fes die Haft­grün­de und die Zahl der Inhaf­tier­ten aus­wei­ten, ins­be­son­de­re weil Asyl­su­chen­de, die auf­grund der Dub­lin-III-Ver­ord­nung in ein ande­res EU-Land gebracht wer­den sol­len, ein­fa­cher in Haft genom­men wer­den. Auf einen Groß­teil der abge­lehn­ten Asyl­su­chen­den war­tet ein Ein­rei­se- und Auf­ent­halts­ver­bot, die das umfas­sen­de Haft­sys­tem ergän­zen sol­len.