Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) hat sich aus Anlass geplanter Gesetzesänderungen kritisch zu damit verbundenen Absenkungen der Standards der Jugendhilfe geäußert. Man müsse gemeinsam deutlich machen, dass Jugendhilfe wirkt. Man müsse befürchten, dass durch die Hintertür besondere Regelungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge innerhalb des SGB VIII geschaffen werden könnten. Einschränkungen der Hilfen z.B. für junge Volljährige seien vorstellbar. Die Betreuung, Versorgung und Unterstützung auf der Basis solcher Jugendhilfestandards schaffe allerdings erst die Voraussetzung für gelingende Teilhabe junger Flüchtlinge an der Gesellschaft. Immerhin hätten es tausende unbegleitete minderjährige Flüchtlinge trotz ihrer belastenden Erfahrungen in Selbständigkeit, Ausbildung und Beschäftigung geschafft.

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