Am 30. April 2015 berichtete La Repubblica über die Grenzkontrollen italienischer, österreichischer und deutscher Polizeibeamten in Bozen (Italien), um Flüchtlinge an ihrer Weiterreise zu hindern. Mario De Rius, Sekretär der Polizeigewerkschaft SIULP, wird in dem Artikel folgendermaßen zitiert: „Die gemeinsamen Patrouillen der italienischen und deutschen Polizei begannen in 2001 mit dem Schengener Abkommen. Seit letztem November waren die Patrouillen aktiver. Aber in den letzten Monaten hat sich alles verändert. Reisende werden ´selektiert´ und manche am Besteigen des Zugs gehindert. Ich fragte meinen Vorgesetzten: Welches sind die Kriterien für die Auswahl? Du brauchst dich nur auf einem Bahnhof umzusehen: Das Screening-Verfahren basiert auf der Hautfarbe.“

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