Die Menschenrechtsorganisation KISA veröffentlichte am 8. Mai 2015 eine Presseerklärung nach einem Besuch im Haftzentrum Mennogeia. Die Delegation habe „beobachtet, dass das Thema von inhaftierten Drittstaatsangehörigen, die de facto nicht von Zypern aus abgeschoben werden können, ungelöst bleibt. Diese Menschen werden verhaftet, obwohl die Behörden im Vorhinein wissen, dass sie nicht abgeschoben werden können. Nach einer längeren Inhaftierung werden sie entlassen ohne Möglichkeit, ihren Aufenthalt im Land zu sichern.“ Schließlich würden sie erneut inhaftiert, da sie keine Papiere vorweisen könnten. Auch die Familien der Betroffenen gerieten so in einen Teufelskreis.

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