01.08.2014

Newsletter Aug 2014

In Hes­sen glei­che es einem Lot­te­rie­spiel, ob Flücht­lin­ge von den Locke­run­gen der sog. Resi­denz­pflicht einen Nut­zen haben. Zwi­schen den Land­krei­sen gibt es gewal­ti­ge Unter­schie­de. Ins­be­son­de­re wer­de in eini­gen Gebiets­kör­per­schaf­ten der Auf­ent­halt so gut wie aller Gedul­de­ter auf den Land­kreis beschränkt, wie vor den Locke­run­gen. Auf die­se Zustän­de ver­weist ‚residenzpflicht.info‘ und bezieht sich dabei auf die Ant­wort der hes­si­schen Lan­des­re­gie­rung auf eine klei­ne Anfra­ge der Lin­ken-Abge­ord­ne­ten Bar­ba­ra Cár­de­nas. Halb­wegs ver­gleich­ba­re Lebens­ver­hält­nis­se für die Betrof­fe­nen in Hes­sen – Fehl­an­zei­ge. Statt­des­sen ein völ­li­ges Aus­ein­an­der­lau­fen der Prak­ti­ken. Die all­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten zum Auf­ent­halts­ge­setz lie­fern Argu­men­te für fort­dau­ern­de Beschrän­kun­gen des Auf­ent­halts­be­rei­ches. Der Will­kür ist Tür und Tor geöff­net.