01.12.2012

Newsletter Dec 2012

In einem Bericht, der Anfang Novem­ber 2012 von dem UK Com­mons Selec­ted Edu­ca­ti­on Com­mit­tee ver­öf­fent­licht wur­de, wer­den die Schutz­stan­dards für die gefähr­dets­ten Kin­der in Groß­bri­tan­ni­en kri­ti­siert. Ins­be­son­de­re die Situa­ti­on von Flücht­lin­gen, Asyl­su­chen­den und Kin­dern, die Opfer von Men­schen­han­del wur­den, wird als äußerst besorg­nis­er­re­gend beschrie­ben. Die Ver­fas­ser des Berichts bezwei­feln, dass die bri­ti­sche Grenz­agen­tur (UKBA) den Rech­ten von Kin­dern tat­säch­lich vor­ran­gi­ge Beach­tung ein­räumt. Ins­be­son­de­re die „Kul­tur des Miss­trau­ens“, wel­che die Alters­fest­stel­lungs­ver­fah­ren der UKBA prä­ge, wird deut­lich kri­ti­siert. Zwei­fel an der Min­der­jäh­rig­keit von Kin­dern kön­ne zu Unter­brin­gun­gen von Min­der­jäh­ri­gen in unan­ge­mes­se­nen Unter­künf­ten und zur Ver­weh­rung not­wen­di­ger Betreu­ungs­leis­tun­gen füh­ren, so die Autoren des Berich­tes.