01.10.2013

Newsletter Oct 2013

Hun­der­te schutz­su­chen­der Kin­der wur­den in Groß­bri­tan­ni­en inhaf­tiert trotz der wie­der­hol­ten Behaup­tung der Regie­rung, die­se Pra­xis been­det zu haben, so berich­te­te der Inde­pen­dent am 1. Sep­tem­ber 2013. Neu ver­öf­fent­lich­te Sta­tis­ti­ken des Innen­mi­nis­te­ri­ums zei­gen auf, dass 444 min­der­jäh­ri­ge Asyl­su­chen­de seit Ende 2010 inhaf­tiert wur­den, als die Regie­rung die Been­di­gung der Inhaf­tie­rung von Kin­dern in Abschie­be­zen­tren ver­kün­de­te. Die Zah­len zur Inhaf­tie­rung von Min­der­jäh­ri­gen – ins­be­son­de­re in Abschie­be­zen­tren, die für Erwach­se­ne ange­legt sind – pro­vo­zier­ten laut­star­ke Kri­tik von Kin­der­rechts­ex­per­ten. Haft kön­ne der men­ta­len und phy­si­schen Gesund­heit von Kin­dern ernst­haft scha­den, warn­te Mat­thew Reed, Vor­sit­zen­der der Children´s Socie­ty. Ein Spre­cher des Innen­mi­nis­te­ri­ums bestand dar­auf, dass die Regie­rung ihr Ver­spre­chen ein­ge­hal­ten habe, die Inhaf­tie­rung von Kin­dern zu been­den. Es wer­de sicher gestellt, dass „das Wohl­erge­hen des Kin­des im Zen­trum der Ent­schei­dun­gen und Abschie­be­pro­zes­se“ ste­he. Die Zah­len sagen etwas anderes.

www.independent.co.uk/news/uk/politics/britain-still-detaining-hundreds-of-refugee-children-8793013.html