01.11.2013

Newsletter Nov 2013

In einem Arti­kel vom 26. Okto­ber 2013 berich­te­te der Guar­di­an, dass Anwäl­tIn­nen von Asyl­su­chen­den das Innen­mi­nis­te­ri­um ange­klagt hät­ten, schwer­wie­gen­de und damit aus­sichts­rei­che Fäl­le von Schutz­ge­su­chen in der Bear­bei­tung jeweils ganz nach hin­ten zu stel­len, damit die Beam­ten das Mini­mum von 60 Pro­zent ableh­nen­der Ent­schei­de ein­hal­ten könn­ten. Dem Arti­kel zufol­ge berich­ten Anwäl­tIn­nen, deren Man­dan­ten sich im Wider­spruchs­ver­fah­ren befin­den, dass es mitt­ler­wei­le eine gän­gi­ge Pra­xis dar­stel­le, schwe­re aner­ken­nungs­träch­ti­ge Fäl­le in letz­ter Minu­te zurück zu stel­len, um die intern zynisch als „Gewinn­quo­te“ beschrie­be­ne 60-Pro­zent-Hür­de zu errei­chen. Schutz­be­rech­tig­te müs­sen so jah­re­lang ohne siche­re Per­spek­ti­ve aus­har­ren.

http://www.theguardian.com/uk-news/2013/oct/26/asylum-cases-home-office-fix