01.11.2012

Newsletter Nov 2012

Die größ­te pri­va­te Sicher­heits­fir­ma der Welt G4S, die unter ande­rem im Bereich der Abschie­bungs­haft im Auf­trag bri­ti­scher Behör­den tätig ist, wur­de in einem Bericht des Chef­in­spek­tors für Gefäng­nis­se hef­tig kri­ti­siert, weil Mit­ar­bei­ter unak­zep­ta­ble Gewalt gegen eine schwan­ge­re Frau ange­wen­det hät­ten. Dabei sei das Risi­ko einer Ver­let­zung des unge­bo­re­nen Kin­des signi­fi­kant gewe­sen. Des Vor­fal­les gewahr wur­de der Inspek­tor bei einem unan­ge­kün­dig­ten Besuch einer Haft­an­stalt in der Nähe des Flug­ha­fens Gat­wick. Der Bericht beinhal­tet auch Ein­zel­hei­ten zu Gewalt­an­wen­dun­gen gegen Kin­der. G4S steht nicht zum ers­ten Mal in der Kri­tik. Im Okto­ber 2010 war der abge­lehn­te Asyl­su­chen­de Jim­my Muben­ga auf einem Abschie­bungs­flug nach Fes­se­lung durch Mit­ar­bei­ter von G4S ums Leben gekom­men. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: BBC News, The Guar­di­an)