01.01.2014

Newsletter Jan 2014

Flücht­lings­ak­ti­vis­ten in Grie­chen­land befürch­ten, dass mehr als 150 syri­sche Flücht­lin­ge aus Grie­chen­land in die Tür­kei zurück­über­stellt wor­den sind. Dar­über berich­tet der Guar­di­an vom 24. Dezem­ber 2013 unter der Über­schrift „Fears over disap­pearan­ce of 150 Syri­an refu­gees from Greek vil­la­ge“. Auch UNHCR weiß nichts über den Ver­bleib der zwei Grup­pen, zu denen die betrof­fe­nen Flücht­lin­ge gehör­ten. Kei­ner von ihnen sei jemals in einem Erst­auf­nah­me­zen­trum regis­triert wor­den und man ver­lan­ge eine Unter­su­chung. Hin­wei­se auf die Ereig­nis­se hat­ten Ver­wand­te der Flücht­lin­ge erhal­ten, die von den ankom­men­den Flücht­lin­gen tele­fo­nisch über ihre Nöte infor­miert wor­den waren. Der Guar­di­an stellt die Abschie­bung in den Kon­text der grie­chi­schen Flücht­lings­po­li­tik der letz­ten Jah­re, wie den Auf­bau eines hoch­tech­ni­sier­ten Grenz­zau­nes am Evros mit der Fol­ge, dass Flücht­lin­ge seit­dem den gefähr­li­chen See­weg auf die Ägäi­schen Inseln in ver­stärk­tem Maße neh­men müs­sen.