01.07.2012

Newsletter Jul 2012

PRO ASYL und der Grie­chi­sche Flücht­lings­rat haben am 15. Juni 2012 den Bericht „The sys­te­ma­tic ill-tre­at­ment of migrants and refu­gees by sta­te agents in Patras“ zur sys­te­ma­ti­schen Poli­zei­ge­walt gegen Flücht­lin­ge in der grie­chi­schen Hafen­stadt Patras ver­öf­fent­licht. Sie wer­den dort gejagt, geschla­gen, ver­haf­tet und wie­der in die Obdach­lo­sig­keit ent­las­sen. Gewalt gegen Flücht­lin­ge und Migran­ten von Sei­ten staat­li­cher Behör­den habe sys­te­ma­ti­schen Cha­rak­ter, so Karl Kopp, Euro­pa­re­fe­rent von PRO ASYL anläss­lich der öffent­li­chen Vor­stel­lung des Berich­tes. Unter den doku­men­tier­ten drei­ßig Miss­hand­lungs­fäl­len sind elf Fäl­le, in denen allein flie­hen­de Min­der­jäh­ri­ge betrof­fen waren. PRO ASYL und der Grie­chi­sche Flücht­lings­rat for­der­ten von der neu­en grie­chi­schen Regie­rung, die Poli­zei­ge­walt gegen Flücht­lin­ge umge­hend zu been­den und Rechts­staats­prin­zi­pi­en wie­der­her­zu­stel­len, indem die Täter in Uni­form bestraft wer­den.