01.03.2012

Newsletter Mar 2012

Pres­se­mel­dung vom 7. Febru­ar 2012. An die­sem Tage wur­de im Rah­men einer Char­ter­ab­schie­bung über den Flug­ha­fen Düs­sel­dorf Ramiz und Fat­mi­re Beri­sha abge­scho­ben, die seit 1988 in Deutsch­land leben. Wie das Ehe­paar, der Mann krank, ohne die Unter­stüt­zung ihrer acht Kin­der, die in Deutsch­land leben, im Koso­vo über­le­ben sol­len, sei völ­lig unklar. Man habe die Fami­lie „ent­sorgt“ wie einen Gegen­stand, der nicht mehr gebraucht wer­de. Anläss­lich der Sam­mel­ab­schie­bung, an der fünf Bun­des­län­der betei­ligt waren, hat­te das Innen­mi­nis­te­ri­um Nie­der­sach­sen betont, es han­de­le sich in den meis­ten Fäl­len um Straf­tä­ter. Dies trifft auf die Berishas nicht zu. Trotz des zum Zeit­punkt der Abschie­bung noch anhal­ten­den extrem kal­ten Win­ters auf dem Bal­kan sehe sich die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung nicht ver­an­lasst, auf die Abschie­bung zu ver­zich­ten.