01.01.2013

Newsletter Jan 2013

Wäh­rend man die beträcht­li­chen Anstren­gun­gen der Tür­kei bei der Auf­nah­me syri­scher Flücht­lin­ge wür­di­gen muss, lan­den syri­sche Flücht­lin­ge im Nach­bar­land Grie­chen­land in Zustän­den, die kaum erträg­lich sind. Fast täg­lich kom­men syri­sche Flücht­lin­ge sowohl an der Gren­ze in der Evros-Regi­on als auch auf den Ägä­is-Inseln an, obwohl zuneh­mend ver­sucht wird, ihnen den Weg zu ver­sper­ren. Über die Pra­xis der „Abschot­tung mit aller Gewalt“ berich­te­te Jung­le World in der Aus­ga­be vom 20. Dezem­ber 2012. Zu rech­nen haben – nicht nur – syri­sche Flücht­lin­ge mit lan­ger Inter­nie­rung. Geplant sind 20.000 Plät­ze in Auf­nah­me­la­gern auf grie­chi­schen Inseln. Asyl­an­trä­ge von Syrern wer­den in Grie­chen­land fast aus­nahms­los abge­lehnt. Damit unter­schei­det sich die grie­chi­sche Pra­xis von der fast aller ande­ren EU-Staa­ten.