01.01.2012

Newsletter Jan 2012

Der nige­ria­ni­sche Asyl­su­chen­de Fes­tus Okay starb im August 2007 an Schuss­ver­let­zun­gen, die er in einer Poli­zei­sta­ti­on in Istan­bul erlit­ten hat­te. Zunächst schien sich der Fall zu ent­wi­ckeln wie vie­le ande­re Fäl­le von Straf­lo­sig­keit, in die deut­sche Poli­zei­be­am­te ver­wi­ckelt waren. Jetzt hat ein Istan­bu­ler Gericht eine Gefäng­nis­stra­fe von vier Jah­ren und zwei Mona­ten ver­hängt, wobei das Gericht bereits die Reue des Ange­klag­ten in Rech­nung stell­te. Rechts­mit­tel gegen das Urteil sind mög­lich. Amnes­ty Inter­na­tio­nal hat die Vor­ge­schich­te des Pro­zes­ses in einer Pres­se­er­klä­rung vom 14. Dezem­ber 2011 „Tur­key: Poli­ce offi­cer con­vic­ted of causing ‚negli­gent death‘ of a asyl­um see­ker in 2007“ dar­ge­stellt.