01.01.2012

Newsletter Jan 2012

Fron­tex-Direk­tor Ilk­ka Lai­ti­nen hat den All­machts­phan­ta­si­en sei­ner Orga­ni­sa­ti­on frei­en Lauf gelas­sen und gegen­über der fin­ni­schen Zei­tung Hel­sin­gin Sano­mat ver­laut­bart, man kön­ne ein kom­plett neu­es Sys­tem der Grenz­über­wa­chung für Liby­en schaf­fen. Er bezog sich dabei auf den frü­he­ren Beschluss des Euro­päi­schen Par­la­ments, der es Fron­tex erlaubt, außer­halb der EU-Gren­zen tätig zu wer­den und der kurz vor Lai­ti­nens Äuße­rung in Kraft getre­ten war. Bereits in der ers­ten Jah­res­hälf­te 2011 began­nen Akti­vi­tä­ten der EU mit dem Ziel, die neu­en Regie­run­gen in nord­afri­ka­ni­schen Län­dern in die Abwehr von Flücht­lin­gen und Migran­ten ein­zu­bin­den und dabei auf Ver­trä­ge und Koope­ra­tio­nen, die mit den Vor­gän­ger­re­gi­men ver­ein­bart wor­den waren, zurück­grei­fen zu wol­len.