Unbe­glei­te­te min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge sei­en seit Mona­ten in einer Frank­fur­ter Außen­stel­le der hes­si­schen Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung in Frank­furt unter­ge­bracht, ohne dass sie auch nur Taschen­geld erhiel­ten. Dies berich­tet die Initia­ti­ve Wel­co­me Frank­furt in einer Pres­se­mit­tei­lung vom 20.5.2016. Man habe eini­gen unter ihnen gesagt, dass Ver­wand­te für sie auf­kom­men müss­ten. Die wei­te­ren Recher­chen von Wel­co­me Frank­furt erga­ben nur noch wei­te­re Unklar­hei­ten unter den betei­lig­ten Behör­den. Die Frank­fur­ter Rund­schau berich­te­te am 3.6.2016 über den Streit zwi­schen Jugend­äm­tern und Land um die Zustän­dig­keit. Es stell­te sich her­aus, dass es hes­sen­weit eine Viel­zahl strit­ti­ger Fäl­le gibt. Offen­bar als Reak­ti­on auf die Medi­en­be­richt­erstat­tung begann das Land Hes­sen kurz dar­auf, „aus Kulanz“ Asyl­be­wer­ber­leis­tun­gen zu zah­len. Die Bericht­erstat­tung der Frank­fur­ter Rund­schau vom 7.6.2016 weist dar­auf hin, dass das Land bereits im Herbst 2015 auf Pro­blem­fäl­le hin­ge­wie­sen wor­den sei.

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