01.11.2012

Newsletter Nov 2012

Der Flücht­lings­rat Bran­den­burg hat sich in einem offe­nen Brief am 1. Novem­ber 2012 an die Abge­ord­ne­ten des Land­tags von Bran­den­burg gewandt und auf Defi­zi­te bei den Locke­run­gen der Resi­denz­pflicht hin­ge­wie­sen. Der Flücht­lings­rat bit­tet, sich dafür ein­zu­set­zen, dass die noch gel­ten­den Aus­schluss­klau­seln aus den Anwen­dungs­hin­wei­sen zur Auf­ent­halts­be­schrän­kung gestri­chen wer­den, dass Bemü­hun­gen für län­der­über­grei­fen­de Rege­lun­gen mit ande­ren Bun­des­län­dern ver­stärkt wer­den, nach­dem es eine Ver­ein­ba­rung mit Ber­lin bereits gibt und das Land Bran­den­burg auf­zu­for­dern, mit dem Bun­des­amt für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge Ver­hand­lun­gen auf­zu­neh­men, damit Asyl­su­chen­de in der bran­den­bur­gi­schen Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung nicht mehr von den Locke­run­gen der Resi­denz­pflicht aus­ge­schlos­sen sind.