01.10.2012

Newsletter Oct 2012

In einer gemein­sa­men Pres­se­mit­tei­lung wen­den sich die Flücht­lings­rä­te Bran­den­burgs und Ber­lins sowie die Initia­ti­ve gegen Abschie­be­haft am 20. Sep­tem­ber 2012 gegen Über­le­gun­gen des Ber­li­ner Innen­se­na­tors, die Abschie­bungs­haft­an­stal­ten bei­der Bun­des­län­der zusam­men­zu­le­gen. Ganz beson­ders ver­hee­rend wäre eine Zusam­men­le­gung in der Abschie­bungs­haft­an­stalt Eisen­hüt­ten­stadt, wo die Inhaf­tier­ten für Anwäl­te und Besu­che nur schwer zu errei­chen wären. Es ste­he den bei­den Lan­des­re­gie­run­gen gut an, sich der Poli­tik von Rhein­land-Pfalz und Schles­wig-Hol­stein in Rich­tung einer Abschie­bung der Abschie­bungs­haft anzu­schlie­ßen. Statt­des­sen wer­de die rote Lan­des­re­gie­rung Bran­den­burgs nicht müde, die Abschie­be­haft­an­stalt Eisen­hüt­ten­stadt schön zu reden und aus struk­tur­po­li­ti­schen Erwä­gun­gen zu ver­tei­di­gen.