Ein seit vie­len Jah­ren umstrit­te­nes The­ma soll jetzt im Rah­men einer inter­na­tio­na­len Fach­kon­fe­renz zur Ein­schät­zung des Alters, Ent­wick­lungs­stan­des und Hil­fe­be­darfs von unbe­glei­te­ten min­der­jäh­ri­gen Flücht­lin­gen ange­gan­gen wer­den, die die Deut­sche Sek­ti­on der Inter­na­tio­na­len Ärz­te für die Ver­hü­tung des Atom­krie­ges (IPPNW), Ärz­te in sozia­ler Ver­ant­wor­tung e.V., die Deut­sche Aka­de­mie für Kin­der- und Jugend­me­di­zin e.V. (DAKJ) und die Kli­ni­ken für Kin­der- und Jugend­me­di­zin an der Ber­li­ner Cha­rité unter dem Titel „Best Prac­tice for Young Refu­gees“ ver­an­stal­ten. Kön­nen jun­ge Flücht­lin­ge ihre Alter nicht durch Doku­men­te nach­wei­sen, wird in der Regel eine Alters­schät­zung vor­ge­nom­men. In vie­len Fäl­len kommt es zu einer zusätz­li­chen ärzt­li­chen Unter­su­chung, wobei die Metho­den der medi­zi­ni­schen Alters­dia­gnos­tik umstrit­ten sind. Die sich erge­ben­den Fra­gen sol­len am 6. und 7. Juni 2015 in Ber­lin dis­ku­tiert wer­den.

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