01.06.2013

Newsletter Jun 2013

Die Euro­päi­sche Uni­on hat am 22. Mai 2013 die Ent­sen­dung von rund 100 Grenz­schutz­ex­per­ten nach Liby­en beschlos­sen. Sie sol­len die Behör­den des Lan­des bera­ten, damit die­se die rund 4350 Kilo­me­ter lan­gen Land­gren­zen durch die Saha­ra und die 1770 Kilo­me­ter lan­ge Küs­te effek­ti­ver kon­trol­lie­ren kön­nen. Die EU-Mis­si­on namens „EUBAM Libya“ (EU Bor­der Assi­s­tan­ce Mis­si­on) sei „wich­tig für Liby­en und die gesam­te Regi­on“, so die EU-Außen­be­auf­trag­te Cathe­ri­ne Ash­ton in Brüs­sel. Die Exper­ten aus den EU-Mit­glied­staa­ten sol­len nicht selbst an den Grenz­kon­trol­len in Liby­en betei­ligt wer­den, son­dern den liby­schen Behör­den ledig­lich bera­tend zur Sei­te ste­hen. Der Ein­satz ist zunächst auf zwei Jah­re ange­legt, wobei das Bud­get für das ers­te Jahr rund 30 Mil­lio­nen Euro beträgt. Die Ent­sen­dung der Grenz­schutz­ex­per­ten ist hoch­pro­ble­ma­tisch vor dem Hin­ter­grund einer nach wie vor ver­hee­ren­den men­schen­recht­li­chen Situa­ti­on in Liby­en, unter der nicht zuletzt Flücht­lin­ge und Migran­tIn­nen lei­den. 
http://www.europeonline-magazine.eu/eu-schickt-grenzschutzexperten-nach-libyen_282127.html

http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_Data/docs/pressdata/EN/foraff/137190.pdf