Der Bun­des­fach­ver­band Unbe­glei­te­te Min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge hat eine ers­te Eva­lua­ti­on zur Umset­zung des Umver­tei­lungs­ge­set­zes vor­ge­legt. Im letz­ten Jahr sind mit dem Gesetz zur vor­läu­fi­gen Inob­hut­nah­me und Umver­tei­lung von unbe­glei­te­ten min­der­jäh­ri­gen Flücht­lin­gen wesent­li­che Ver­än­de­run­gen ein­ge­tre­ten, die die Lebens­si­tua­ti­on die­ser Grup­pe prä­gen. Der Bun­des­fach­ver­band hat eine bun­des­wei­te Online-Umfra­ge durch­ge­führt, an der 1.400 Fach­kräf­te teil­ge­nom­men haben. In einer beglei­ten­den Pres­se­er­klä­rung vom 2.8.2016 heißt es, dass immer noch vie­le unbe­glei­te­te min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge behelfs­mä­ßig unter­ge­bracht sei­en und betreut wür­den. Man sei von den Stan­dards der Kin­der- und Jugend­hil­fe viel­fach weit ent­fernt.

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