01.07.2012

Newsletter Jul 2012

Die Situa­ti­on in Syri­en hat das Aus­wär­ti­ge Amt zu der Ein­schät­zung gebracht, dass mit der Über­mitt­lung per­sön­li­cher Daten an die Bot­schaft Syri­ens auch hier­zu­lan­de leben­de syri­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge und deren Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge in Syri­en gefähr­det wer­den könn­ten. Eine rela­tiv spä­te Ein­sicht. Zynisch for­mu­liert: eini­ge Dut­zend Fol­ter­fäl­le und einen Bür­ger­krieg spä­ter. Immer­hin erging dar­auf­hin am 10. Mai 2012 in Hes­sen ein Erlass, dass sich syri­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge zur Erle­di­gung ihrer pass­recht­li­chen Ange­le­gen­hei­ten vor­läu­fig nicht an die Kon­su­lar­ab­tei­lung der syri­schen Aus­lands­ver­tre­tung wen­den müs­sen und unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen den­noch einen Aus­weiser­satz bzw. eine Dul­dung erhal­ten kön­nen.