01.12.2014

Newsletter Dec 2014

Am 17. Novem­ber 2014 berich­te­te The Local, dass UNHCR und zahl­rei­che Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen einen Vor­schlag der däni­schen Regie­rung kri­ti­siert hät­ten, mit dem die Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung von Flücht­lin­gen stark ein­ge­schränkt wür­de. Im Okto­ber hat­te die däni­sche Regie­rung ange­kün­digt, dass nur Flücht­lin­ge, die ihre Auf­ent­halts­er­laub­nis über das ers­te Jahr hin­aus ver­län­gert bekom­men, ein Anrecht auf Fami­li­en­nach­zug haben sol­len. Auf die Kri­tik von UNHCR hin wur­de mit einem zusätz­li­chen Absatz in der end­gül­ti­gen Vor­la­ge ergänzt, dass die Behör­den das Kinds­wohl berück­sich­ti­gen müs­sen in Über­ein­stim­mung mit Arti­kel 3 der UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on. „Die Kom­men­ta­re ändern am grund­le­gen­den Inhalt des Geset­zes nichts: dass die Regie­rung Kin­dern das Recht ver­weh­ren will, bei ihren Eltern zu sein. Dies, da Flücht­lin­gen erst nach einem Jahr erlaubt wird, eine Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung zu ver­an­las­sen. Es ist schön, dass sie Aus­nah­men nicht aus­schlie­ßen, aber das hilft all den­je­ni­gen Kin­dern nicht, die in Kriegs­zo­nen war­ten“, so zitiert The Local Johan­ne Schmidt-Niel­sen von der Red-Green Alli­an­ce (Enheds­lis­ten).

http://www.thelocal.dk/20141117/un-wants-denmark-to-drop-refugee-restrictions