01.09.2014

Newsletter Sep 2014

Der Migra­ti­on News Sheet von August 2014 berich­tet, dass sich am 17. Juli 2014 der behan­deln­de Arzt eini­ger Über­le­ben­der des töd­li­chen Ein­sat­zes der Guar­dia Civil am 6. Febru­ar 2014 zu den Vor­fäl­len äußer­te. Bei dem bru­ta­len Ein­satz waren 15 Men­schen ums Leben gekom­men. Die Zeu­gen­aus­sa­gen und Ver­let­zun­gen der Über­le­ben­den bestä­tig­ten den Bericht der NGO „Cami­n­an­do Fron­te­ras“, so der Arzt. Dem Bericht zufol­ge haben spa­ni­sche Poli­zei­be­am­te direkt mit Gum­mi­ge­schos­sen auf die Migran­tIn­nen geschos­sen, die schwim­mend ver­sucht hat­ten, nach Ceu­ta zu gelan­gen. Auch die Lei­chen eini­ger Flücht­lin­ge hät­ten Spu­ren direk­ter Tref­fer durch Gum­mi­ge­schos­se auf­ge­wie­sen. Der Bericht der NGO wider­spricht der Ver­si­on des Innen­mi­nis­ters, Jor­ge Fernán­dez Días, und des Prä­fek­ten von Ceu­ta, Gon­zá­lez Pérez. Die spa­ni­schen Behör­den hat­ten ange­ge­ben, Gum­mi­ge­schos­se nur in die Luft abge­feu­ert zu haben, um die Schwim­men­den auf­zu­hal­ten. Cami­n­an­do Fron­te­ras for­der­te eine sofor­ti­ge straf­recht­li­che Ver­fol­gung der betei­lig­ten Beam­ten. Der Ärzt­li­che Befund unter­stützt die­se drin­gen­de For­de­rung.