01.12.2011

Newsletter Dec 2011

Das Anti-Folter-Komitee der Vereinten Nationen (Comitee against Torture/CAT) zeigt sich darüber besorgt, dass in vielen Bundesländern Mechanismen fehlen, schutzbedürftige Abschiebungshäftlinge zuverlässig zu identifizieren. Hier fehlten medizinische und psychologische Eingangsuntersuchungen. In einer Presseerklärung vom 25. November 2011 fassen IPPNW, Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland und zwei Behandlungszentren die Kritik des Komitees zusammen. Insbesondere weisen sie darauf hin, dass die Inhaftierung für Folter- und Gewaltopfer das Risiko einer erneuten Traumatisierung und Verschlechterung des Gesundheitszustandes beinhalte.