01.12.2012

Newsletter Dec 2012

„Wie gefähr­lich der Bun­des­wehr­ein­satz in Afgha­ni­stan wirk­lich ist“ über­schreibt Der Wes­ten einen Arti­kel am 27. Novem­ber 2012. Die WAZ-Medi­en­grup­pe ver­öf­fent­lich­te bis­lang geheim gehal­te­ne Doku­men­te zum Afgha­ni­stan­ein­satz der Bun­des­wehr, aus denen deut­lich wird, dass es um die Lage am Hin­du­kusch seit Jah­ren schlech­ter bestellt ist als die Poli­tik dies dar­stellt. Die Sicher­heit am Hin­du­kusch hat sich dem­nach kon­ti­nu­ier­lich ver­schlech­tert, die Zahl der Angrif­fe auf Ange­hö­ri­ge der Koali­ti­ons­trup­pen ver­drei­facht, die Inten­si­tät der Anschlä­ge hat zuge­nom­men. Trotz Aus­bil­dung der afgha­ni­schen Armee und der afgha­ni­schen Poli­zei lie­ge ein dau­er­haf­ter Frie­den in wei­ter Fer­ne. Bei den ver­öf­fent­lich­ten Ein­satz­be­rich­ten han­delt es sich um Unter­rich­tun­gen des Par­la­men­tes, die das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um dem Ver­tei­di­gungs­aus­schuss des Bun­des­ta­ges zur Ver­fü­gung stellt. In den Berich­ten wer­den auch Zah­len zu Opfern des Krie­ges genannt, die in den frei ver­füg­ba­ren Unter­rich­tun­gen der Öffent­lich­keit von Sei­ten der Bun­des­wehr nicht ver­brei­tet wer­den, so Der Wes­ten. Die Bun­des­wehr lehnt die Ver­öf­fent­li­chung der dem Ver­tei­di­gungs­aus­schuss zur Ver­fü­gung gestell­ten Berich­te ab, weil aus ihnen angeb­lich Rück­schlüs­se auf das Vor­ge­hen der Bun­des­wehr mög­lich sein sol­len.