01.10.2014

Newsletter Oct 2014

Die Bun­des­re­gie­rung hat in der Ant­wort auf eine par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge der Bun­des­tags­frak­ti­on Die Lin­ke zum The­ma der „Erreich­bar­keit der deut­schen Aus­lands­ver­tre­tun­gen für syri­sche Flücht­lin­ge und ihre Ange­hö­ri­gen“ (BT-Druck­sa­chen 18/2563 und 18/2465) Aus­kunft gege­ben. Im Hin­ter­grund ste­hen lan­ge Ver­zö­ge­run­gen bei der Aus­stel­lung von Doku­men­ten für syri­sche Flücht­lin­ge, nach­dem eine Auf­nah­me­zu­sa­ge eines Bun­des­lan­des bereits vor­liegt. Dies hat in eini­gen Fäl­len zu der erneu­ten Flucht der Betrof­fe­nen geführt und sie in Gefahr gebracht. Auch sind die Zustän­dig­kei­ten der Aus­lands­ver­tre­tun­gen schwer nach­zu­voll­zie­hen. In der Beant­wor­tung fin­den sich zum Teil inter­es­san­te Sta­tis­ti­ken, etwa ein sta­tis­ti­scher Über­blick über die Asyl­an­trä­ge von Asyl­su­chen­den aus Syri­en seit dem Jahr 2011, ver­bun­den mit einer detail­lier­ten Auf­lis­tung nach den Volks­zu­ge­hö­rig­kei­ten. Inter­es­sant auch eine wei­te­re Zahl. Ende Juli leb­ten 83.846 syri­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge in Deutsch­land, von denen 57.912 erst nach 2011 ein­ge­reist sind. Die Grup­pe der Gedul­de­ten unter ihnen ist rela­tiv klein. Etwa 1.000 Syre­rin­nen und Syrer haben ledig­lich eine Dul­dung.