Am 14.12.2015 haben Bran­den­bur­ger Will­kom­mens­in­itia­ti­ven in einer Pres­se­infor­ma­ti­on For­de­run­gen an die Lan­des­re­gie­rung gerich­tet. Der zen­tra­le Punkt der 47 Initia­ti­ven: „Wir for­dern die Erfül­lung der wich­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen für ein gutes Zusam­men­le­ben in Bran­den­burg, näm­lich men­schen­wür­di­ge Unter­brin­gung sowie Ver­sor­gung und Bera­tung, die Geflüch­te­te nicht von uns ehren­amt­li­chen Unter­stüt­ze­rIn­nen abhän­gig macht.“ Damit wird einer der Kon­flik­te der letz­ten Mona­te auf­ge­grif­fen: Immer mehr ver­lässt sich die staat­li­che Sei­te auf die ehren­amt­li­che Arbeit, selbst da wo es um die Kern­auf­ga­ben der Exis­tenz­si­che­rung geht. Man sehe sich immer wie­der durch Ver­wal­tungs­han­deln im Enga­ge­ment blo­ckiert, sol­le aber zugleich die ver­fehl­te staat­li­che Auf­nah­me­po­li­tik unent­gelt­lich kom­pen­sie­ren.

Alle Beiträge von Fachpolitischer Newsletter N° 221 ansehen