01.11.2014

Newsletter Nov 2014

„Vor der Mili­tär­dik­ta­tur in Eri­trea geflo­hen, in der Fors­ter Unter­kunft von ande­ren Flücht­lin­gen miss­han­delt, in Guben von Ras­sis­ten ange­grif­fen und nach der Zeu­gen­aus­sa­ge auf der Poli­zei­sta­ti­on in Hand­schel­len gelegt – sieht so Flücht­lings­schutz in Bran­den­burg aus?“ fra­gen in einer gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung vom 13. Okto­ber 2014 der Ver­ein Opfer­per­spek­ti­ve und der Flücht­lings­rat Bran­den­burg. Denn vor dem neu­er­li­chen Angriff auf sie hat­ten sich 15 eri­trei­sche Flücht­lin­ge an die Heim­lei­tung der Fors­ter Unter­kunft gewen­det und um Hil­fe gegen Beschimp­fung und Bedro­hung gebe­ten, so die bei­den Orga­ni­sa­tio­nen. Erst nach dem Ereig­nis reagier­ten die Behör­den und ver­leg­ten die Ver­stör­ten und Trau­ma­ti­sier­ten nach Guben, wo sie es mit den Ras­sis­ten zu tun beka­men. Unglaub­li­che Vor­gän­ge, die sich über Wochen hin­zie­hen und die bei­den Unter­stüt­zer­or­ga­ni­sa­tio­nen zur For­de­rung brin­gen, dass die eri­trei­schen Flücht­lin­ge unver­züg­lich an einem siche­ren Ort unter­ge­bracht und ihre Asyl­an­trä­ge vor­ran­gig bear­bei­tet wer­den soll­ten.