01.12.2012

Newsletter Dec 2012

Die Süd­deut­sche Zei­tung vom 29. Novem­ber 2012 wirft Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Fried­rich unter der Über­schrift „Fried­rich will Leis­tun­gen kür­zen“ vor, eine ganz eigen­sin­ni­ge Inter­pre­ta­ti­on des Urteils des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zum Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz aus­tes­ten zu wol­len. Dem­nach sol­len „aus­sichts­lo­se“ Asyl­an­trä­ge als sozi­al­miss­bräuch­lich gel­ten. Den betrof­fe­nen Asyl­su­chen­den, die aus angeb­lich siche­ren Her­kunfts­län­dern ein­rei­sen, wird gleich­zei­tig unter­stellt, sie sei­en mit dem beding­ten Vor­satz gekom­men, um Sozi­al­leis­tun­gen zu bezie­hen. Der Autor des Arti­kels, Roland Preuss, weist aller­dings auch dar­auf hin, dass Fried­richs Plä­ne schwer zu ver­wirk­li­chen sein wer­den, nach­dem ers­te Sozi­al­ge­rich­te Kür­zun­gen von Asyl­leis­tun­gen zurück­ge­wie­sen haben mit dem Argu­ment, auch bei Fehl­ver­hal­ten dür­fe das Exis­tenz­mi­ni­mum nicht unter­schrit­ten wer­den.