Die Anzahl der Bin­nen­flücht­lin­ge in Afgha­ni­stan hat einen neu­en Höchst­stand erreicht. Nach einem Bericht von Amnes­ty Inter­na­tio­nal leben in Afgha­ni­stan aktu­ell min­des­tens 1,2 Mil­lio­nen Bin­nen­flücht­lin­ge, über­wie­gend unter kata­stro­pha­len Lebens­be­din­gun­gen. Inner­halb von nur drei Jah­ren hat sich die Zahl der im Lan­de selbst Geflüch­te­ten ver­dop­pelt – ein Indiz für die extrem pro­ble­ma­ti­sche Sicher­heits­la­ge in vie­len Regio­nen. Tele­po­lis hat am 14.6.2016 unter der Über­schrift „Afgha­ni­sche Bin­nen­flücht­lin­ge: Die Ärms­ten der Armen“ berich­tet. Täg­lich wach­sen­de Slums in den Groß­städ­ten schaf­fen kata­stro­pha­le hygie­ni­sche Zustän­de und Ver­sor­gungs­pro­ble­me. Abschie­bun­gen in die­se Situa­ti­on hin­ein wür­den für die afgha­ni­sche Regie­rung die schon jetzt nicht lös­ba­ren Pro­ble­me wei­te­re ver­schär­fen.

Alle Beiträge von Fachpolitischer Newsletter N° 226 ansehen