01.09.2013

Newsletter Sep 2013

Sozu­sa­gen den fei­er­li­chen Schluss­punkt län­ge­rer gesetz­ge­be­ri­scher Untä­tig­keit in Sachen Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­setz setz­te das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les mit einer Unter­rich­tung des Aus­schus­ses für Arbeit und Sozia­les am 30. Juli 2013 (Aus­schuss­druck­sa­che 17(11)1216). Der vor­ge­leg­te Bericht beschäf­tigt sich mit den Schluss­fol­ge­run­gen der Bun­des­re­gie­rung aus dem Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom 18. Juli 2012, was auch schon wie­der ein Jahr her ist, zur Ver­fas­sungs­wid­rig­keit des Asyl­be­wer­ber­leis­tungs­ge­set­zes, mit den bis­her ergrif­fe­nen Maß­nah­men, den wei­te­ren Schrit­ten und deren zeit­li­chen Ablauf. Vor dem Hin­ter­grund der Neu­fas­sung der soge­nann­ten Auf­nah­me­richt­li­nie der EU, die Mit­te Juli 2013 in Kraft tre­ten wer­de, sei es nicht ange­zeigt gewe­sen, eine zwei­ma­li­ge Ände­rung des Asyl­bLG vor­zu­neh­men. Die Umset­zung des Urteils und der Richt­li­nie soll­ten dann zu Beginn der nächs­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode vor­ge­nom­men wer­den. Eine nega­ti­ve Fest­le­gung trifft das Bun­des­mi­nis­te­ri­um: Die Mög­lich­keit der Sach­leis­tungs­klä­rung soll auch in Zukunft bestehen blei­ben.