Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te der Euro­pean United Left/Nordic Green Left haben sich vom 2.–4.5.2016 im Rah­men einer Dele­ga­ti­ons­rei­se in der Tür­kei umge­se­hen und sich mit der Situa­ti­on von Flücht­lin­gen nach dem EU-Tür­kei-Deal beschäf­tigt. Der Titel ihres Berichts: „What Mer­kel, Tusk and Tim­mermans should have seen during their visit to Tur­key”. Wesent­li­che Ergeb­nis­se der Dele­ga­ti­on: Aus Grie­chen­land Abge­scho­be­ne hät­ten weder in Grie­chen­land noch in der Tür­kei eine Chan­ce gehabt, einen Asyl­an­trag zu stel­len. Es gebe in der Tür­kei ein gefäng­nis­ähn­li­ches Haft­sys­tem auch für Kin­der. Doku­men­tiert wur­den ille­ga­le Rück­schie­bun­gen (Push Backs) in die Tür­kei von Sei­ten bul­ga­ri­scher und grie­chi­scher Poli­zei­ein­satz­kräf­te. Ver­stö­ren­de Zeu­gen­aus­sa­gen von Flücht­lin­gen gebe es bezüg­lich der Effek­te der Schlie­ßung der tür­kisch-syri­schen Gren­ze.

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