01.12.2013

Newsletter Dec 2013

Die fran­zö­si­sche Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on ACAT Fran­ce hat einen Bericht zur weit ver­brei­te­ten Fol­ter­pra­xis in Russ­land her­aus­ge­ge­ben. Fol­ter wer­de auf Poli­zei­re­vie­ren und in Haft­an­stal­ten sys­te­ma­tisch ange­wandt und blei­be weit­ge­hend straf­los. Der Bericht bezieht sich auch auf die Situa­ti­on in Tsche­tsche­ni­en, wo nach Anga­ben des Berichts Fol­ter und Miss­hand­lun­gen wei­ter­hin mas­siv ange­wandt wür­den, um Geständ­nis­se zu erzwin­gen, aber auch vor Tötungs­ope­ra­tio­nen, wo man spä­ter ange­be, die Toten sei­en als Insur­gen­ten wäh­rend spe­zi­el­ler Ope­ra­tio­nen getö­tet wor­den. Beson­ders gefähr­det sei­en jun­ge Män­ner, die man der Unter­stüt­zung von oder auch nur der Sym­pa­thie für Rebel­len in Tsche­tsche­ni­en ver­däch­ti­ge. Vor­ran­gig ver­ant­wort­lich sei die tsche­tsche­ni­sche Poli­zei. Der Grad der Straf­lo­sig­keit sei hoch und die tsche­tsche­ni­sche Repu­blik schei­ne eine weit­hin recht­lo­se Zone zu sein. Der Bericht liegt in Fran­zö­sisch, Eng­lisch und Rus­sisch vor.